Der falsche Weg

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Das Wesen Mensch, jener winzige Mikrokosmos im Makrokosmos der Schöpfung, sucht seit Jahrtausenden das Mysterium seines Daseins zu ergründen.

Auf der Suche nach dem eigentlichen Sinn des Lebens, geriet der Mensch jedoch auf einen in die Irre führenden Weg. Vom strebenden Geist im Menschen versucht, gaukelte ihm dieser die Auffindung über den Pfad der profanen Äusserlichkeit vor. Dominiert von dieser verhängnisvollen Macht, unterwarf der Mensch fortan sein Tun und Handeln diesem Ungeist. Er schuf sich eine hochtechnologisierte Welt und legte seinem Alltag funktionsgerechte Programme, Pläne, Gebrauchsanweisungen, Anleitungen ect. zugrunde. Die im Laufe der Zeit auftretende innere Leere und Entfremdung übertünchte er einfach durch Anhäufung materieller Güter.

Im Materialismus den vermeindlichen Stein der Weisen gefunden zu haben, verstieg sich der Mensch physisch und geistig in die Sphären selbstzerstörerischer Morbidität. Innerlich vom Zweifel zerfressen, verödet seine Seelenlandschaft.

Das Resümee:

„Der Mensch stellt die Dreiheit seines Seins, und somit den Sinn des Daseins in Frage“.

Anstelle umzukehren und der Sackgasse des Materialismus durch veredelnde Weitung seines menschlichen Bewusstseins zu fliehen, schritt er in massloser Verblendung weiter.

Er verschloss sich sinnvoller Lebenspläne, verhielt sich gegenüber esoterischen Gedankengut ablehnend und negierte den Reichtum der inneren Werte. Der Mensch wurde zum unwissenden Unfreien, dem die reichen Quellen der Wahrheit vor den Augen versiegten, dem jene alles überragende Lehren der Erkenntnis des höheren Wissens unzugänglich geworden, verborgen blieben.

Und was sind die Folgen? Alle zwei Minuten versucht jemand in den USA Selbstmord zu verüben. Jeden Tag gelingt es nahezu 70 Menschen. Die Weltgesundheitsorganisation schätzt, dass täglich in der ganzen Welt etwa 1000 Menschen Selbstmord begehen. Natürlich greift nur eine Minderheit zu diesem Extrem. Die überwiegende Mehrheit jedoch beendet ihr Leben in Unglück und Unwissenheit.