Gedanken am 13. September

Wenn wir uns in der Phase des Ubergangs von einem Archetypus
in den nächsten befinden, organisiert das Universum
oft synchronistische Ereignisse, die uns den Weg weisen und
weiterhelfen. Ein Beispiel: Du hast so viel von deinem Zorn
auf deinen »geschiedenen« Vater aufgearbeitet, daß du dich
mit dem Gedanken trägst, nach vielen Jahren wieder den
Kontakt mit ihm aufzunehmen. Genau in dem Augenblick
ruft er an und sagt, er möchte seine Fehler wiedergutmachen.
Der jungianische Psychiater Harry Wilmer definiert
Synchronizität als »das zeitliche Zusammenfallen zweier
sinnvoll, aber nicht kausal miteinander verknüpfter Ereignisse,
wobei ein innerer, psychischer, subjektiver Zustand in
Entsprechung zu einem äußeren Ereignis der objektiven
Welt auftritt. Eine Ursache ist nicht nur unbekannt, sondern
nicht einmal denkbar.« Synchronistische Ereignisse transzendieren
Zeit und Raum und offenbaren dadurch das einheitliche
Feld, den Geist Gottes, in dem wir leben, uns
bewegen und unser Dasein haben. Schlichte Koinzidenzen
oder Zufälle unterscheiden sich von synchronistischen Ereignissen
durch ihren Mangel an innerer Sinnhaftigkeit.
Templerarbeit:
Göttlicher Geliebter, wir erstaunlich ist die Unerforschlichkeit
Deiner Schöpfung und die wechselseitige Verknüpftheit
aller Dinge! Hilf mir bitte, auf synchronistische Ereignisse
zu achten, die mein Bewußtsein der sich entfaltenden Geschichte
meines Lebens vertiefen, auf daß ich diese Geschichte
mit Liebe, Humor, Barmherzigkeit, Weisheit und
Güte leben möge.
Zentriere dich durch ein kurzes Gebet der Sammlung oder eine
Shamatha-Vipassana-Meditation. Richte deine Aufmerksamkeit
auf die rechte Seite deines Körpers und rufe die Gegenwart Gabriels
an. Bitte darum, daß er dir helfe, die Botschaften wahrzunehmen,
die das Universum ständig für dich zurückläßt.

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