Gedanken am 14. September

C. G. Jung schuf einmal ein Mandala, das er »Fenster in die
Ewigkeit« nannte. Ein Jahr später malte er ein zweites Mandala,
in dessen Zentrum sich ein goldenes Schloß befand. Als
er das Bild betrachtete, wunderte er sich über dessen irgendwie
»chinesische« Stimmung. Kurz darauf erhielt er vom
Sinologen Richard Wilhelm eine Briefsendung. Er schickte
ihm das Manuskript einer chinesischen taoistisch-alchemistischen
Abhandlung, Das Geheimnis der Goldenen Blüte, mit
der Bitte, einen Kommentar dazu zu schreiben. Als Jung das
Manuskript las, fand er darin die Bedeutung seines Mandalas
offenbart. Das ist Synchronizität!
Templerarbeit:
Mache heute wenn möglich einen achtsamen Spaziergang. Rufe
die Gegenwart deines Schutzengels an, auf daß sie dich begleite.
Wenn du deine Gehmeditation beendet hast, setze dich nieder und
danke deinem Schutzengel, dem Wirker vieler der synchronistischen
Ereignisse, die du bislang erlebt hast – das Buch, das praktisch
aus dem Regal fällt, wenn du es brauchst; der Unbekannte,
dessen zufällig gehörte Worte eine alte Wunde in dir heilen …
Denke an ein solches Zusammentreffen, das du kürzlich erlebt
hast, und danke dafür. Steht es in Zusammenhang mit einer
archetypischen Situation aus deinem Leben?

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