Gedanken am 15. Mai

Den Wert unseres Körpers erkennen wir in der Regel erst,
wenn wir krank werden, und dann nehmen wir es ihm oft
auch noch übel, dass er uns im Stich lässt. Bevor ich morgens
aufstehe, führe ich manchmal eine Kurzfassung einer taoistischen
»Meditation der Dankbarkeit gegenüber dem eigenen
Körper« durch. Sie macht Spass, weil sie einen dazu bringt,
all seine Organe anzulächeln!
Tempelarbeit:
Atme ein paarmal loslassend durch und versenke dich allmählich,
geduldig in den Ort der inneren Stille. Richte deine Aufmerksamkeit
auf deine Augen, lächle sie inwendig an und danke ihnen für
ihre treuen Dienste. Wiederhole dies mit deinen Ohren, deiner
Nase, deiner Zunge, deinen Stimmbändern, deinem Magen, deinem
Darm, deinem Herzen, deinem Immunsystem und mit so
vielen weiteren Organen, wie dir deine Zeit und deine anatomischen
Kenntnisse noch erlauben!

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