Die Geschichte des Grossmeisters

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Hier ist meine Geschichte als Templer

Es war vor etwa 40 Jahren.

Ich war damals 30 Jahre alt. Neben meiner Tätigkeit in meinen Verlag fuhr ich damals regelmässig nach Budapest. Für uns war das Leben in Ungarn damals sehr billig. Speziell wenn man am wiener Mexikoplatz gekaufte Forint mitnahm.
Mit diesen Forint erwarb ich dann in einer Buchhandlung in der Nähe des Hotel Astoria alte Bücher. Keine Ahnung welche Bibliothek die Kommunisten damals ausräumten.
Handy Produktfotos 020Diese wertvollen Bücher brachte ich nach Wien und verkaufte sie an Antiquariate. Ein relativ einfaches Geschäft.
In Budapest wohnte auch die Schwester meiner Grossmutter die aus Polen stammte. Sie lebte damals in einfachen Verhältnissen, wie die meisten Menschen im Arbeiterstaat. In ihrer grossen Wohnung wurden fremde Menschen einquadiert, sodass für sie nur mehr ein Zimmerchen überblieb. Trotzdem war sie glücklich und verstand sich mit den Zwangseinquadierten sehr gut. Sie ging einkaufen und sie kochten zusammen.
Bei meinen vielen Besuchen erfuhr ich von einer Gruppe von Menschen, die in den Ländern Polen, Tschechoslowakei, Ungarn und Ukraine lebten. Sie waren Templer, die in der Geheimloge meines Urgrossvaters in Reichenberg eingeweiht wurden.
In der Folge wurde diese Loge eingestellt.

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Mein Grossvater der 1873 in Reichenberg geboren wurde ging 1892 zum Militär, und zwar zum K.u.K. Infantrieregiment Nr. 4. (Hoch und Deutschmeister). Sein späterer Vorgesetzter wurde Fürst Eugen von Österreich der Hochmeister des „Deutschen Ordens“.
Nach Ende des Habsburgerreiches wurde der „Deutsche Orden“ dann ein kirchlicher Orden. Die echten Ordensmitglieder müssen heute Priester sein.
Handy Produktfotos 015Aber lassen Sie mich zu den versprengten Templern zurückkommen. Die in Reichenberg eingeweihten Templer versuchten in kleinem Kreis weiterzuarbeiten. Sie waren Priore der verschiedenen Länder und trafen sich einmal im Jahr zu einen Kapitel, zumeist in Budapest. Da eine Reise nach Ungarn damals leichter möglich war.
Die Priore oder Landesmeister, wie wir heute sagen, bestimmten auch Nachfolger, die bei dem Tod vom amtierenden Prior einen Schlüssel überreicht erhielten.

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Dieser Schlüssel war das Zeichen ihrer Einweihung und dass sie ihre Funktion legal ausübten. Bei allen Kapitel gab es einen runden Tisch, ähnlich der Gralsrunde. Auf dem Tisch stand ein Art Podest mit 7 Türen, genausoviel wie es Priore gab.
Vor dem Kapitel musste jeder Prior mit seinem Schlüssel eine Türe öffnen. Damit war sichergestellt, dass nur Eingeweihte anwesend waren. Für den Fall, dass ein Schlüssel nicht passte, soll der Eindringling einen Mechanismus auslösen, der ihn auf der Stelle tötete.

Diese 7 Priore nennen wir heute in unserer Ordenslegende die „7 Weisen“.

Von diesen Würdeträger wurde ich in Budapest geschult und eingeweiht. Da meine Vorfahren aus Reichenberg kamen nahm ich den Ordensnamen „Ralph von Reichenberg“ an.
Handy Produktfotos 007Einige Würdenträger sprachen Deutsch andere mussten übersetzt werden. Es wurden mir Schriften in deutscher Sprache ausgehändigt, die zum Grossteil vor dem zweiten Weltkrieg verfasst wurden. Sie wurden Grundlage von Ritualen der Ritterrunde und dem Logensystem.
Durch das Studium dieser Schriften begann für mich ein neues Leben. Ein ethischeres Leben in dem die finanziellen Aspekte nicht mehr eine so grosse Rolle spielten. Ganz nach dem Motto. Zuerst dienen und dann verdienen.
Ich baute dann in den letzten 35 Jahren den grössten Who is Who Verlag Europas auf – mit bis zu 300 Mitarbeiter in allen Ländern. Spiritualität und Unternehmertum sind also doch möglich!
Am 17. Feber 1974 wurde ich zum Grossmeister des Ordens ernannt und mit dem Ordensaufbau in der westlichen Welt beauftragt. Das Datum hatte eine besondere Bedeutung. An diesem Tage bildeten die Supriorplaneten Uranus, Saturn und Jupiter ein genaues Trigon.
Am Anfang wurde der Orden in den USA als „Free Templer Orden“ registriert. In der Folge wurde der Orden in verschiedenen Ländern aktiv. Zuerst durch einen Komtur und später durch einen eigenen Landesmeister.
Schliesslich gab es dann eine Änderung des Ordensname, weil „Free Templer Orden“ öfters zu Falschinterpräditionen führte. Seit den 90er Jahren heisst unser Orden „Alter Souveräner Templer Orden“ abgekürzt ASTO.
Als Ordenshochsitz diente mir zuerst ein Büro in der Wiener Formanekgasse. Später Räume in der XAIR Villa im Schloss Schönbrunn. Hier hatten wir eine Ordenskapelle mit Fresken aus der Templergeschichte einen Rempter und einen Garten mit schönen alten Bäumen. In der Folge legten wir einen Geheimgang von Ordenshochsitz zum Hauptgebäude des Schlosses frei.
Heute ist das Gebäude Residenz des chinesischen Botschafters und Eigentum der Volksrepublik China.
0001066MMein Hochsitz wurde schliesslich auf meine Privatinsel Taborcillo in Panama verlegt. Die Insel gehörte früher den Westernstar John Wayne. Ausser dem Hochsitz befindet sich hier eine Ordenskapelle und ein kleines Hotel. Fotos vom Hochsitz finden Sie immer wieder auf unserer Facebookseite.
Ich bin heute 73 Jahre und ich möchte die mir noch verbleibende Zeit dafür nutzen interessierte Menschen in den Orden einzuführen. Der Alte Souveräne Templer Orden besteht heute aus einer Ritterrunde einer Loge (Gralsrunde) und einer Studienabteilung.
Es ist heute für jeden leichter als je zuvor, mit unseren Orden in Kontakt zu kommen. Ein brieflicher Austausch in Ordenssachen war in der kommunistischen Zeit fast ausgeschlossen. Man musste raffinierte Methoden entwickeln um diese Probleme zu umgehen. Nachrichten unter den aufgeklebten Briefmarken oder unter der Briefumschlagsverklebung waren üblich.
Brauchte man im Kommunismus noch alle möglichen Bewilligungen um zu einem Kapitel reisen zu können, kann der Orden heute ganz einfach auch über das Internet kommunizieren. Mit Vorträgen und Ritualen über das Netz. Natürlich kann man nach Durcharbeit der Einführungslehrbrief Kapitel auch selbst besuchen.

Auch muss man heute nicht mehr Adelig sein um Templer werden zu können. Wir sprechen heute von Geistesadel. 

Die alten Templer des Mittelalters verkamen in Verliessen, stiegen auf die Scheiterhaufen und ihre Taten und Werke wurden hinweggefegt. Die Übriggebliebenen aber nahmen das Wissen in „heimliche Acht“ und bewahrten es in geheimen Bruderschaften wie den Freimaurern, den Rosenkreuzer, der Alchemisten und Ritterschaften.

Diese Bruderschaften bewahrten  in Treue das geistige Werk und bewahrten die letzten Dokumente, oft auch nur jeweils in Teilen, wie heilige Reliquien.

Grosse Ideen leben in sich selbst, sie können nicht verschwinden, wenn auch ihre leiblichen Interpreten hinsinken. Grosse Geistesgebäude bleiben immer real und unzerstörbar. Das ist das heilige „APEX MENTIS“, das „Geistesfünklein“ Meister Eckehards, das immer fortlodert, weil es ein Strahl des kosmischen Bewusstseins ist.