Gedanken am 15. März

Leid ist der Große Erwecker, der uns unser Bedürfnis nach
und unsere Fähigkeit zum Glauben zu Bewußtsein fuhrt.
Der Buddha war ursprünglich ein Prinz namens Siddhartha
und lebte in Reichtum und Luxus, bis er eines Tages den
königlichen Palast verließ und mit der Wirklichkeit des Leidens
konfrontiert wurde: Krankheit, Armut, Alter und Tod.
Daraufhin gelobte er, den Weg zur Überwindung des Leidens
zu finden, und zwar nicht nur für sich selbst, sondern
zum Wohl aller Wesen.

Tempelarbeit:
Atme ein paarmal loslassend durch und richte deine Aufmerksamkeit
auf deine linke Seite. Rufe den Erzengel Michael an und bitte
tbn um Einsicht in die Weise, wie wir Leiden erzeugen. Stell dir
vor, wie es wäre, nicht zu leiden – wie das Leben sein könnte, wenn
du die Vergangenheit losließest und dich nicht an das klammertest,
was die Zukunft bringen mag. Wie würde sich ein ruhiger Geist
wohl anfühlen? Verbringe ein paar Minuten in der Stille des
Gebets der Sammlung. Achte im Laufe des beutigen Tages darauf,
wann du in Angst gerätst, und versuche loszulassen. Du kannst
dich dazu der Atmung bedienen, des Gebets der Gelassenheit (5.
März), der Hilft der Engel, der Hingabe oder des Eis aus Licht
nebst dem Schutzgebet (13. März). Du hast viele Möglichkeiten!

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