Gedanken am 29. Juni

Wunder und »kurze Ausflüge nach kairos – der ewigen Gegenwart
« geschehen in der Regel zu zweierlei Gelegenheiten:
in Augenblicken jetzt-zentrierten Gewahrseins, in denen
wir eins werden mit dem Geist Gottes, und in Augenblicken
grösster Angst, in denen unser Geist aussetzt, weil er
nicht begreifen kann, was geschieht. Diese Geisteszustände
schaffen ein Fenster zwischen der Welt der relativen Wirklichkeit,
in der wir leben, und dem Himmelreich, in dem
immer alles möglich ist.
Tempelarbeit
Gedankt sei Dir, Grosser Geist, dafür, dass mein Glaube und
meine Einsicht im Licht des Sommers aufblühen. Mit Gabriel
zu meiner Rechten lerne ich, das Leben achtsam und
gegenwärtig zu erfahren, so dass es mir möglich wird, die
Welt anzuhalten und durch das Fenster der Zeit in Dein
Reich zu treten, in dem alles möglich ist. Stets von meinem
Schutzengel begleitet, weihe ich meine Studien, Übungen
und Gebete der Erweckung aller Wesen. Mögen diese langen
Tage unser Erwachen und Gewahrwerden deines Reiches
beschleunigen!
Verweile für ein paar Minuten im Gebet der Sammlung und
wende dich dann an deinen Schutzengel mit der erwartungsvollen
Unschuld eines Kindes, das mühelos den »magischen« Ort betreten
kann, an dem sich die zwei Welten berühren.

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